Leitfaden für Philastempel.de - Die Stempeldatenbank

2 Vorstellung von Philastempel.de

Einführung

Herzlich willkommen auf Philastempel.de !

Philastempel.de ist eine Dokumentation und Auswertung deutscher und internationaler postalischer Stempel des 19. bis 21. Jahrhunderts, die wir Ihnen an dieser Stelle etwas näher vorstellen möchten.

Die Philastempel Seiten stehen allen Mitgliedern von Philaseiten.de, der internationalen Tausch- und Sammlerbörse für Briefmarken, Belege und vieles mehr, unter gleichem Namen und Passwort kostenfrei und dauerhaft zur Verfügung.

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Wie Sie Philastempel.de unterstützen können

Philastempel.de ist auf die Hilfe seiner Mitglieder angewiesen. Diese scannen interessante Stempel ein, die sich in ihrem Besitz befinden, beschreiben diese nach verschiedenen, durch eine Eingabemaske vorgegebenen Kriterien und stellen Stempel und erfasste Daten in die Datenbank ein.

Beteiligen können sich alle Mitglieder, die über eigene Stempel und Kenntnisse in der Stempeldokumentation verfügen. Sehr wichtig sind exakte Eingaben, da nur über diese eine zuverlässige Suche und eine internationale Anerkennung zu erreichen ist. Zugelassen sind ausschließlich Stempel, die sich in Ihrem Eigentum befinden oder deren Besitzer der dauerhaften Dokumentation auf Philastempel.de zugestimmt hat.

Mit der Eingabe der Stempel und Stempeldaten erklärt das Mitglied, dass diese dauerhaft für nicht-kommerzielle Zwecke auf Philaseiten.de, Philastempel.de und den weiteren Internetseiten der Richard Ebert Philaseiten AG zur Verfügung gestellt werden. Ein Anspruch auf Löschung besteht nicht.

Sollten Rechte Dritter an Stempeln nicht beachtet werden, bitten wir diese, uns direkt per E-Mail darauf anzusprechen um gemeinsam eine Lösung zu finden.

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Wie Sie Philastempel.de nutzen können

Auf Philastempel.de können Sie sekundenschnell nach einer Vielzahl verschiedener Kriterien und einer Kombination verschiedener Kriterien suchen, zum Beispiel nach Stempelart, nach Datum oder über die Ortssuche. Die Weiterentwicklung und Programmierung orientiert sich an den Wünschen der Mitglieder - teilen Sie uns Ihre Wünsche bitte mit.

Geben Sie in der Stempel-Suchmaske (Startbildschirm) ein oder mehrere Kriterien ein und Sie erhalten sofort alle Stempel, die Ihren Vorgaben entsprechen.

Die Stempel und Stempeldaten stehen allen Mitgliedern der Philaseiten kostenfrei und dauerhaft zur Verfügung. Es kann beliebig auf die Seiten, auf einzelne Stempel oder Suchbegriffe verlinkt werden. Sie können Stempel und Beschreibungen auf Ihren eigenen Internet Seiten zeigen, jedoch nur unter der Angabe "Quellenhinweis: http://www.Philastempel.de"

☼TIPPS☼

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Wie genau sind die Angaben auf den Philastempel-Seiten ?

Die Genauigkeit der Beschreibungen sind zunächst einmal abhängig von der exakten Erfassung durch die Mitglieder. Hier geht Klasse vor Masse. Wenn Sie selbst Stempel erfassen möchten, geben Sie bitte nur eindeutige Angaben ein und schreiben alles, bei dem Sie nicht sicher sind, in die Eingabefelder "Beschreibung" oder "Anmerkung".

Im zweiten Schritt gehen die Eingaben noch vor der Veröffentlichung durch die Hände eines Mitgliedes aus dem Team qualifizierter Stempelredakteure. Diese sind auf ihren jeweiligen Teilgebieten Fachleute und haben die Aufgabe, alle Angaben zu prüfen, kleine Fehler zu korrigieren und die Stempel zur Veröffentlichung freizuschalten.

Im dritten Schritt finden Sie neben jedem veröffentlichten Stempel ein Meldefeld, in welchem Sie von Ihnen gefundene Fehler melden können oder zur Ergänzung der Texte beitragen können. Ihre Meldung wird von einem der Stempelredakteure geprüft.

Wenn Sie mithelfen möchten, freuen wir uns über Ihre Hilfe als kreativer Stempelkenner, als Stempelreporter für die Erfassung oder bei entsprechenden Fachkenntnissen als Stempelredakteur im Team der Stempelspezialisten. Schauen Sie doch einmal bei Mitwirkende Redakteure und Reporter hinein.

Wir laden Sie herzlich ein, sich an den Philastempel-Seiten aktiv zu beteiligen.

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3 Erfassen von Stempeln

Welche Stempel sind gesucht?

Natürlich ist jeder Stempel willkommen, sofern er einigermaßen lesbar ist.

Während allerdings die vielen Sonderstempel in Publikationen jeder Art vorgestellt und gesammelt werden, geschieht dies jedoch bei den ganz normalen Tagesstempeln in weitaus geringerem Umfang. Gerade die "alltäglichen" Stempel sind daher besonders erwünscht.

Stempel mit verschiedenen Unterscheidungsbuchstaben stammen von unterschiedlichen Stempelgeräten und sollten daher unbedingt eingegeben werden. Ebenfalls ist es sinnvoll, Abschläge des selben Stempels mit unterschiedlichen Daten einzugeben, sofern sich am Stempel etwas verändert hat. Das können Abnutzungsspuren oder Beschädigungen sein, die sich im Laufe der Zeit ergeben haben oder auch Aptierungen, wie sie nach Ende des 2. Weltkrieges oft zu finden sind. Sinnfrei ist es in den meisten Fällen, vom selben Stempel beispielsweise aus einem Monat mehrere Bilder hochzuladen, es sei denn, man kann dadurch beispielsweise Kopfsteher bei Maschinenstempeln in ihrer Laufzeit dokumentieren.

Wenn Sie ausländische Stempel mit anderen als lateinischen Schriftzeichen einstellen (z.B. chinesisch, kyrillisch oder arabisch), ist eine ergänzende deutsche Beschreibung der Schriftzeichen erforderlich.

Neben Handstempeln ist es möglich, auch Maschinenstempel, Handrollstempel, Duplexstempel, Post- und Absenderfreistempel und sonstige Freimachungsvermerke mit einer eigenen Eingabemaske in die Stempeldatenbank zu laden.

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Den ersten Stempel erfassen (Kurzform)

Sie haben einen Stempel ausgesucht, den Sie in die Datenbank einstellen wollen?

Scannen Sie ihn mit 300 dpi, richten Sie ihn waagerecht mit Ihrem Grafikprogramm aus (wichtig ist der Stempel, nicht die Briefmarke) und speichern Sie ihn möglichst als jpg-Datei in Ihrem PC.

In der Datenbank gehen Sie zu „Meine Stempel“ und legen zuerst eine Stempelgruppe an, die Sie nach Ihren Vorstellungen benennen, dann weiter zu „Stempel hochladen“. Laden Sie den Stempel hoch und über die Funktion „Meine Stempel“ können Sie ihn dann bearbeiten. Geben Sie ihn abschließend frei und bald wird ein Stempelredakteur Ihren ersten Stempel freischalten.

Im Idealfall überprüfen Sie mit Hilfe der Suchfunktionen von Philastempel.de Ihren Stempel, ob er sich nicht schon in der Datenbank befindet.

Sollten Sie feststellen, dass sich der Stempel, den Sie einstellen wollen, bereits in der Datenbank befindet, aber ein anderes Datum aufweist, können Sie auch diesen Stempel gerne einstellen. Lediglich Stempel vom selben Tag sind nur interessant, wenn sie gravierende Veränderungen aufweisen.

Ausnahmeregelung für Absenderfreistempel (AFS):

Eine Dublette ist ein Abdruck mit gleichem Wertrahmen, Werbetext und gleicher

(Stempel-)Farbe. Lediglich Datum, Portoangabe und Zählnummer können unterschiedlich sein.

Bei AFS ist auf Dubletten zu verzichten.

Diese Ausnahme bedeutet aber, dass die Reporter trotz allem ihre AFS erfassen und zur Freigabe einstellen können, da die Verwendungszeiten festgehalten werden sollen. Die Redakteure werden dann entscheiden, welcher Datensatz der sein soll, der in der Datenbank verbleibt (Qualitätskriterien) und bei dem die entsprechenden Daten zusammengeführt werden müssen.

☼TIPPS☼

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Meine Stempel - Stempelgruppen

Eine individuelle Zuordnung der Stempel kann innerhalb des Bereiches "Meine Stempel" erfolgen. Dort können unabhängig von der Sortierung in der Datenbank eigene Stempel eingruppiert werden. Ebenfalls hier erfolgt das Hochladen, Bearbeiten, Verschieben und Löschen von Stempeln.

Die Anzahl der Stempelgruppen, die Sie einrichten möchten, ist nicht begrenzt. Wenn Sie eine Stempelgruppe eingerichtet haben, sollte diese nicht zu viele Stempel umfassen, weil sich sonst die Ladezeit der Seite verlängert. Die Anzahl von maximal 200 Stempeln scheint ideal zu sein. Wenn Sie allerdings eine größere Stempelgruppe bevorzugen, ist das natürlich möglich.

Es gibt innerhalb der eigenen Stempelgruppen die Möglichkeit, Stempel zwischen den Gruppen zu verschieben. Hierzu bitte wie folgt verfahren:

Stempelgruppe, aus welcher ein Stempel verschoben werden soll, über den Button „Stempel verschieben“ auswählen. In der ausgesuchten Stempelgruppe bei dem zu verschiebenden Stempel in der Optionsbox (ja/nein) „Verschieben“ ein Häkchen setzen. An das Ende der Stempelgruppe scrollen (oder Strg+Ende). Dort im Feld „Zielgruppe“ die Stempelgruppe aussuchen, in die verschoben werden soll und den Button „verschieben“ anklicken.

Man kann auch mehrere zu verschiebende Stempel gleichzeitig markieren und diese dann in einem Arbeitsschritt verschieben.

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Bilder einstellen

Zu beachten ist: Es geht um die Stempel. Daher die Bilder (Scans) dementsprechend horizontal ausrichten. Die Marke, so schön sie ist, spielt in einer Stempeldatenbank eine höchst untergeordnete Rolle. Es kostet einen erheblichen Zeitaufwand, die Stempel individuell nachzubearbeiten. Ab 5° Schieflage sieht es einfach nicht mehr schön aus.

Bild links unbearbeitet, Bild rechts nach Bearbeitung geeignet.

Für optimale Ergebnisse einen Scan mit 300 dpi verwenden.

Achten Sie bitte darauf, dass Stempel eng am Stempelbild zugeschnitten werden. Bei Bedarf kann man den Kontrast etwas verstärken, sofern dabei keine Farbverfälschungen auftreten.

Bitte keine Farbreduzierungen und Farbextrahierungen oder gar Nachmalungen bei den Stempeln durchführen. Wir wollen weitgehend authentische Bilder haben. Die Maßnahmen, die für Druckwerke zur Verbesserung der Darstellung erforderlich sein können, sind für die Bildschirmdarstellung in den meisten Fällen entbehrlich.

Copyright- oder Besitzvermerke auf Abbildungen von Stempeln werden in aller Regel nicht akzeptiert und von der Redaktion nicht freigeschaltet oder vom Administrator entfernt.

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Freigabe und Freischalten von Stempeln

Nachdem Sie einen Stempel erfasst haben, müssen Sie ihn freigeben, damit er für die Redakteure sichtbar wird. Wenn nicht schon durch Sie geschehen (wünschenswert), überprüft ein Stempelredakteur, ob sich der Stempel ev. schon in der Datenbank befindet und ob die Stempelabbildung und Ihre Beschreibungen in Ordnung sind. Anschließend wird der Stempel von dem Redakteur freigeschaltet und ist dann in der Datenbank sichtbar.

Wer konkrete Fragen hat, kann diese in den Eingabefeldern "Beschreibung" oder "Anmerkung" gerne eintragen. Bitte beachten: Schauen Sie in Ihren Stempelgruppen bei Ihren neu hochgeladenen Stempeln in die Eingabefelder "Beschreibung" oder "Anmerkung". Es kann sein, dass ein Redaktionsmitglied vor der Freischaltung eine Frage an Sie hat. Sie können dort dann auch gerne antworten. So sparen wir überflüssigen E-Mail-Verkehr.

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Fehlermeldungen

Jedes Mitglied kann die Stempel nach den Internen Stempelnummern oder weiteren Kriterien durchblättern und per Sofortmeldung tatsächliche oder vermeintliche Fehler nennen. Diese Meldungen werden durch einen Stempelredakteur bearbeitet und dem Stempelreporter, der den Stempel eingestellt hat, werden eventuelle Änderungen automatisch gemeldet. Die aufgeführten mitwirkenden Reporter und Redakteure können untereinander schnell über ein Rund-E-Mail-System korrespondieren.

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4 Einzelhinweise für die Erfassungsmaske(n)

Grundsätze:

Wer bei bestimmten Angaben nicht sicher ist, lässt diese erst einmal weg.

Wenn ein Stempel nichts für ein Eingabefeld zeigt, lassen Sie das Feld leer. Wenn ein Stempel z.B. keinen Unterscheidungsbuchstaben hat, bitte auch nichts eingeben, auch nicht das Zeichen ’-’ . Es könnte leicht als Unterscheidungsbuchstabe interpretiert werden.

Geben Sie einen Stempel ein, müssen Sie zuerst entscheiden, um welchen Stempeltyp es sich dabei handelt. Hierbei hilft Ihnen die Tab-Leiste mit den Möglichkeiten Handstempel (voreingestellt) - Maschinen/Handroll/Duplexstempel - Post/Absenderfreistempel - Sonstige Freimachungsvermerke.

Je nach Stempeltyp unterscheiden sich die Eingabemasken in einigen Bereichen.

☼TIPPS☼

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Eingabefeld Land

Grundsätzlich ist es sinnvoll, alles, was unter deutscher Posthoheit geschehen ist, auch unter Deutschland einzuordnen. In Stempelkatalogen werden beispielsweise Gelegenheitsstempel, die zwischen 1938 und 1945 in Deutschland und Österreich gelaufen sind, unter Deutschland aufgeführt. Uns interessieren hierbei weniger die nationalen oder politischen Feinheiten, sondern die postalischen Gegebenheiten. Wenn ein Mitglied aus Österreich einen Stempel aus Wien aus dem Jahr 1941 unter Österreich einordnet, ist das jedoch auch zu tolerieren.

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Eingabefeld Ortsnamen

Vorbemerkung (Leitlinie):
Ausgangspunkt für die Festlegung des Ortsnamens ist der postalische Name, der sich aus dem Stempeltext (Stempelkopf) ergibt. Dieser postalische Ortsname ist jedoch nicht immer identisch mit dem offiziellen Ortsnamen, da er sich nach ausschließlich postalischem Interesse richtet.

1. Deutsche Orte
Wir übernehmen im Eingabefeld "Ortsnamen" die Ortsnamen in übereinstimmender Schreibweise (1:1) aus dem Gemeindeverzeichnis des Statistischen Bundesamtes, auch wenn die Schreibweise von der des postalischen Ortsnamens (Stempelkopfes) abweicht:

Stempeltext: GÖSSWEINSTEIN / zz / 91327
Ortsname: Gößweinstein

Hier ein Beispiel für eine Suchabfrage: Frankfurt

Zusätze zu Ortsnamen wie Hansestadt, Lutherstadt, Seebad oder Kurbad werden nicht aufgeführt. Ausnahme hierbei ist der Zusatz "Bad", also Bad Segeberg, Bad Doberan oder Bad Schwartau.

Es gibt jedoch Orte, die gleichlautend heißen, aber dennoch verschiedene Orte sind und keine Zusätze zur Unterscheidung führen. Nur in diesen Fällen, in denen der Ort nicht eindeutig zuzuordnen ist, ist abweichend von der Schreibweise des Statistischen Bundesamtes zur Unterscheidung in Klammern der Kreisname hinzuzusetzen, wie hier am Beispiel Freudenberg gezeigt:

57258 Freudenberg (Kreis Siegen-Wittgenstein)
97896 Freudenberg (Main-Tauber-Kreis)
92272 Freudenberg (Kreis Amberg-Sulzbach)

Weitere Beispiele sind:
Erbach (Odenwaldkreis)
Bendorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde).

Bei eindeutig bestimmbaren Orten ist der Kreisname nicht anzugeben:
Harrislee
München
Cuxhaven

Zu beachten:
Sollten zwei oder mehr Orte gleichlautend heißen, aber dennoch verschiedene Orte sein und keine Zusätze zur Unterscheidung gem. der Übersicht des Statistischen Bundesamtes führen und ist einer der Orte eine kreisfreie Stadt, erhält die kreisfreie Stadt einen freien Zusatz, unter dem die Stadt im üblichen Sprachgebrauch bekannt ist.

Dieser Zusatz wird zwecks Vereinheitlichung durch den bearbeitenden Stempelredakteur festgelegt:
59065 Hamm (Westfalen)
95028 Hof (Saale)

Bei unterschiedlicher Schreibweise deutscher Städte ist so zu verfahren:

Ortsname wie im Stempelkopf, dahinter in Klammern die heutige Schreibweise, z.B.:
Cöln (Köln)
Constanz (Konstanz)
Cassel (Kassel)

1.1 Stadtteile
Bei Stadtteilen wird der Bindestrich zwischen Hauptort und Ortsteil ohne Leerzeichen angesetzt:
Hamburg-Wandsbek
Berlin-Charlottenburg
Köln-Rodenkirchen

Wenn aus einem ehemals selbständigen Ort ein Stadtteil geworden ist, ist wie folgt zu verfahren:
Altona (Hamburg)
Bergedorf (Hamburg)
Charlottenburg (Berlin)

1.2 Strecken
Nur bei Strecken ist ein Leerzeichen vor und hinter dem Bindestrich zu setzen:
Hamburg - Berlin
Magdeburg - Thale

Die bisher gemachten Ausführungen könnten natürlich auch analog auf Streckenangaben übertragen werden. Hier genügt es jedoch grundsätzlich die Angabe der Strecke wie im Stempelkopf angegeben unverändert (1:1) in die Ortsbezeichnung zu übernehmen.

1.3 Briefzentren
Bei den deutschen Briefzentren ist bei der Ortsangabe “Briefzentrum, Nummer und der Name des Leitbereiches” einzugeben:
Briefzentrum 02 (Bautzen)
Briefzentrum 21 (Hamburg-Süd)

Sind Standort des Briefzentrums und der Name des Leitbereiches nicht identisch, ist der Name des Standortes hinzuzufügen:
Briefzentrum 08 (Zwickau, Reinsdorf)
Briefzentrum 30 (Hannover, Pattensen)

Keinesfalls ist jedoch nur der Ort (z.B. Reinsdorf oder Pattensen) zu erfassen, in dem sich (zufälligerweise) das Briefzentrum befindet und der mit dem Namen des Briefzentrums nicht übereinstimmen muss. Zu Briefzentren der Deutschen Post siehe auch Wikipedia.de.

2. Ehemalige deutsche Orte
Zutreffende Stempel werden unter der Landesbezeichnung „Deutschland“ geführt. Ausgangspunkt für die Festlegung des Ortsnamens ist der postalische Name, der sich aus dem Stempeltext (Stempelkopf) ergibt.
Bei deutschem Ortsnamen im Stempelkopf ist dieser als Ortsname zu verwenden. Dann in Klammern dahinter der heutige ausländische Ortsname (sofern es einen gibt/gab) und ggf. weitere zutreffende Ortsnamen (falls der Ort zwischenzeitlich weiter umbenannt wurde): z.B. Stettin (Szczecin), Brünn (Brno)

Ist der ehemalige deutsche Name gleich der heutigen "ausländischen" Ortsbezeichnung, bleibt es bei dieser Ortsbezeichnung: z.B. METZ.

Ist der Ortsname bei deutscher Besetzung im Stempelkopf in Landessprache vorhanden, so ist dieser auch als Ortsname zu verwenden. Dann in Klammern dahinter der deutsche Ortsname (sofern es einen gab) und ggf. weitere zutreffende Ortsnamen (falls der Ort zwischenzeitlich weiter umbenannt wurde).

3. Ausländische Orte
Bei der Benennung ausländischer Ortsnamen ist der Ortsname zu verwenden, der im Stempelkopf zu sehen ist. Dann in Klammern dahinter der gebräuchliche deutsche Ortsname (sofern es einen gibt/gab) und ggf.

weitere zutreffende Ortsnamen (falls der Ort zwischenzeitlich weiter umbenannt wurde):
Szczecin (Stettin),
Alessandria (Alexandria)
Roma (Rom)
København (Kopenhagen)
Beszterce (Bistritz, Bistrica)

Bei den ausländischen Briefzentren (BZ) ist analog zu verfahren:
Pisa CMP (Briefzentrum Pisa)
Posten Hallsberg (Briefzentrum Hallsberg)
Østjyllands Postcenter (Briefzentrum Østjylland, Aarhus)
CTA Illes Baleares (Briefzentrum Balearen, Palma de Mallorca)

Sofern der Ortsname nicht in lateinischen Buchstaben geschrieben ist (z.B. Kyrillisch, Chinesisch, Japanisch usw.), ist der deutsche Ortsname oder falls es keinen gibt, eine Transkription des fremdsprachlichen Ortsnamens, einzusetzen. Die nicht lateinischen Buchstaben sollten in Klammern gesetzt werden.

4. Ausnahmen:

Ausnahmen zu diesen Regelungen bilden zweisprachliche Stempel (Sorbenstempel, sowie ausländische zweisprachige Stempel, z.B. Südafrika, Belgien, CSSR etc.). Dort soll der Ortsname wie folgt dargestellt werden:
Cottbus/Chóśebuz (beide Bezeichnungen gleichwertig durch Schrägstrich, ohne Leerfeld)
Capetown/Kaapstad (Kapstadt)
Bruxelles/Brussel (Brüssel)

Zu Stempeln aus Luxemburg siehe dort.

5. Vorgehensweise bei Absenderfreistempeln, die keinen Ortsstempel aufweisen (z.B. FRANKIT-AFS):

a) Ortsangabe im Werbeklischee vorhanden: Übernahme des Ortes inkl. PLZ in die Datenbank.

b) Keine Ortsangabe im Werbeklischee, aber auf dem Beleg oder aus dem Beleginhalt ersichtlich: Übernahme dieser Ortsangabe inkl. der PLZ in die Datenbank (Privatadressen sind nicht genug aussagefähig und können nicht übernommen werden; ein Hinweis auf den Ort ist im Feld Anmerkung möglich).

Eine recherchierte Ortsangabe im Internet alleine anhand des Firmennamens ist nicht zulässig, da z.B. aufgrund gleicher Firmennamen und/oder an unterschiedlichen Orten (z.B. Niederlassungen) falsche Ergebnisse zur Folge haben können.

Ist auf dem Belegstück nur eine Großkunden-PLZ zu erkennen, dann darf diese als PLZ in der Datenbank erfasst werden.

6. Anwendungsbeispiele für richtige Ortsbezeichnungen:

Weitere Hilfen für die Schreibweise der Ortsnamen finden sich unter folgenden Links:

Postleitzahlensuche der Deutschen Post
Philastempel.de - Ähnliche Ortsnamen
Ortsnamen Hilfe

zurück - Suchfunktion Ortssuche (Ortsname)

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Eingabefeld Postleitzahlen

Das "Eingabefeld Postleitzahlen" ist für alle Länder, die ein vier- oder fünfstelliges Postleitzahlensystem haben, nutzbar. Bei allen anderen Ländern können auch die Eingabefelder "Beschreibung" oder "Anmerkung" für derartige Angaben genutzt werden, wenn sie einem wichtig erscheinen.

Insbesondere für deutsche Stempel gilt:

Obligatorisch (verbindlich):

- Die Eingabefelder PLZ (fünfstellig) und PLZ (vierstellig) bleiben bestehen.
- Die auf dem Stempel befindliche PLZ ist in eines dieser Felder einzutragen.
- Bei 4-stelligen PLZ sind fehlende „Nullen“ aufzufüllen (z.b. aus 24 wird 2400)
- Nicht vorhandene PLZ oder Zahlen der alten Leitbereiche werden hier nicht eingetragen.

Optional (wahlfrei):

Wer als Reporter eine nicht eingetragene 4- oder 5-stellige PLZ eintragen möchte, kann dafür die PLZ-Felder oder die Eingabefelder „Beschreibung“ oder „Anmerkung“ benutzen. Die Redakteure werden hier grundsätzlich nicht korrigieren oder nachtragen.

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Eingabefeld Unterscheidungsbuchstaben

Sofern bei einem Stempel Unterscheidungsbuchstaben (UB) feststellbar sind, sind diese hier anzugeben.

Unterscheidungsbuchstaben können aus Sternchen (*), Kreuzen (+) Buchstaben usw. bestehen.

Zahlen von Postämtern sind in diesem Feld nicht aufzuführen. Beispiel: Stempeltext: HAMBURG / * 1 * --> Unterscheidungsbuchstaben: * *

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Eingabefelder Stempeldatum / Verwendungszeitraum

Jeder Stempelreporter soll ausschließlich Verwendungszeiträume erfassen, die aus seinen eigenen Beständen oder Forschungen resultieren. Ist der Verwendungszeitraum nicht durch eine amtliche Verfügung oder ähnliches genau definiert, ist ein Haken bei "Verwendungszeitraum geschätzt" zu setzen.

Sinn der Stempeldatenbank ist es auch, die Verwendungszeiten und die Entwicklung der einzelnen Stempel zu dokumentieren. Gerade Stempel, die längere Zeit in Verwendung waren, sehen nicht immer gut aus, sind aber zur Eingrenzung des Verwendungszeitraumes sehr wichtig.

Auch wer nicht so gute Abschläge besitzt, sollte, wenn er über die Suche festgestellt hat, dass der Stempel nicht vorhanden ist, er ein neues Früh- oder Spätverwendungsdatum hat oder der Stempel neue Beschädigungen aufweist, den Stempel in die Datenbank laden. Wenn es gar nicht passt, wird sich einer der Redakteure melden.

Ein Stempeldatum ist nachgewiesen, wenn man es dem Beleg entnehmen kann. Bei Stempeln der Vormarkenzeit (umgangssprachlich Vorphilastempel) ohne Datumsangabe kann man ja auch nur auf den Beleg und gegebenenfalls dessen Inhalt zurückgreifen. Deswegen wird niemand fordern, den ganzen Beleg in einer Stempeldatenbank zu zeigen. Wenn man das Stempeldatum gar nicht ermitteln kann, muss man es weglassen, z. B. wenn nur ein Poststellenstempel ohne Datum abgeschlagen ist und auch sonst anhand des Belegs keine Zuordnung möglich ist.

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Eingabefeld Stempeltext

Neben den Eingabefeldern in der Eingabemaske befinden sich „?“. Wenn man mit der Maus darüber fährt, erscheint ein Hilfetext bei erklärungsbedürftigen Eingabefeldern. Darin steht zum Feld Stempeltext: Exakte Eingabe des Ortsnamens in Groß- und Kleinbuchstaben, sowie der Sternchen oder Kreise oder Kreuze usw. (soweit überhaupt darstellbar), Postamtsnummern und Unterscheidungsbuchstaben, wenn vorhanden.

Einzelne Zeilen im Stempel durch je einen Schrägstrich (entspricht einem Zeilenumbruch) mit je einem vorhergehenden und nachfolgenden Leerzeichen darstellen. Die Reihenfolge ist dabei von oben nach unten.

Beispiele:

(1) BERLIN SW 11 / na / Nachträglich / entwertet

STASSFURT / 325 / m

HARRISLEE 3 / zy / 24955

Sollte ein Schrägstrich zum Text gehören, ist davor und dahinter kein Leerzeichen zu setzen. Sonderzeichen können auch als ASCII-Zeichen erzeugt werden. Klammern bei Postleitzahlen/Leitbereichen auch als Klammern ohne Leerzeichen eingeben (z.B. (1) oder (24a)). Sollten die Postleitzahlen/Leitbereiche im Kreis/Oval o.ä. dargestellt sein, bitte auch Klammern benutzen und Hinweis im "Eingabefeld Beschreibung" anbringen (z.B. Leitbereichszahl im Kreis).

Bei den neueren Stempeln der Deutschen Post AG ist ein kleines Posthorn feststellbar, das sich mit den vorhandenen Zeichen nicht darstellen lässt. Ein Hinweis hierzu kann in das Eingabefeld „Beschreibung“ aufgenommen werden (z.B.: Links und rechts vom Ortsnamen je ein kleines Posthorn).

Besonderheit Schweizer Stempel: Die Ziersterne bei den Schweizer Stempelabschlägen werden nicht im Eingabefeld "Stempeltext" erfasst, sondern in "Beschreibung" angeführt. Dies dient einer vollständigen und einheitlichen Beschreibung der Schweizer Stempel.

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Eingabefeld Stempelart

Definition Gelegenheitsstempel nach Julius Bochmann:

Gelegenheitsstempel sind solche postamtlich benutzte Stempel, die über den postalischen Stempelzweck hinausgehende Hinweise enthalten. Gelegenheitsstempel werden in drei Gruppen aufgeteilt:

A. Sonderstempel - B. Werbestempel - C. Serienstempel

Da die Abgrenzung der drei Gruppen vielen Sammlern große Schwierigkeiten bereitet, haben wir es bei dem Oberbegriff Gelegenheitsstempel belassen. Wer sich sicher ist, seinen Stempel einer der drei Gruppen richtig zuordnen zu können, kann dazu wieder das Eingabefeld "Beschreibung" nutzen.

Unter einem Tagesstempel versteht man einen Stempel, der nichts weiter als Ort, Postamt, und Datum enthält, bei Bedarf ergänzt durch Postleitzahl und/oder Unterscheidungsbuchstaben (Sternchen und dergleichen).

Bei der Bestimmung der Stempelart bietet die Datenbank ein Hilfsmittel an. Hat man sich für eine Stempelart entschieden, kann diese durch Anklicken des "!" überpüft werden, denn durch den Klick mit der Maus werden Musterstempel angeboten. Wenn keine Übereinstimmung besteht, muss weiter gesucht werden oder **mir nicht bekannt** eingegeben werden.

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Eingabefeld Stempelform

Bei der Bezeichnung der Poststempelformen orientieren wir uns an der Terminologie von Hans-Joachim Anderson. Wer alternative Bezeichnungen eingeben möchte, kann das in den Feldern Beschreibung oder Anmerkung ganz nach Belieben machen. Der "Anderson" ist in Deutschland Standard und wird beispielsweise vom BDPh bei der Förderung von Literatur oder in Rang-Ausstellungen vorausgesetzt.

Bei der Bestimmung der Stempelform bietet die Datenbank ein Hilfsmittel an. Hat man sich für eine Stempelform entschieden, kann diese durch Anklicken des "!" überpüft werden, denn durch den Klick mit der Maus werden Musterstempel angeboten. Wenn keine Übereinstimmung besteht, muss weiter gesucht werden oder **mir nicht bekannt** eingegeben werden.

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Eingabefeld Format (Stempelgröße)

Alle Stempelreporter, die Maschinenstempel hoch laden, werden gebeten, den Durchmesser bei Maschinenstempeln senkrecht zu messen, um exakte Werte zu erreichen, da beim Abstempelungsvorgang mechanisch bedingt in der Waagerechten eine hohe Schwankungsbreite auftreten kann.

Ellipsenförmige („ovale“) Stempel bitte Länge x Höhe eingeben.

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Eingabefeld Textinhalt bei Gelegenheitsstempeln

Die Texteingabe erfolgt so wie der Text im Stempel erkennbar ist. Groß- und Kleinbuchstaben sind genau so einzugeben, wie sie im Stempel erscheinen.

Auf gesperrten Druck von Buchstaben, fett, kursiv etc. ist zu verzichten. Vorhandene grafische Elemente (Sternchen, Kreise, Kreuze usw.) sind, soweit möglich, ebenfalls darzustellen. Zu Sonderzeichen siehe ASCII-Tabelle oder Zeichen am unteren Ende der Erfassungsmaske (copy & paste).

Grafische Elemente (Sternchen, Kreise, Kreuze usw.), die vor oder hinter dem Ortsnamen stehen, sind im Eingabefeld "Stempeltext“ aufzuführen (siehe Beispiel unten).

Nicht darstellbare Zeichen können mit einem Hinweis im Eingabefeld "Beschreibung“ beschrieben werden (z.B.: links und rechts vom Ortsnamen je ein kleines Posthorn).

Einzelne Textzeilen (Zeilenumbrüche) bitte durch einen Schrägstrich mit einem vorhergehenden und einem nachfolgenden Leerzeichen trennen. Sollte ein Schrägstrich zum Text gehören, ist davor und dahinter kein Leerzeichen zu setzen.

Eine absolute Regel für die Darstellung der Textreihenfolge bietet sich nicht an, da die Gelegenheitsstempel einfach zu unterschiedlich sind. Orientieren Sie sich daher grundsätzlich an der Reihenfolge von oben nach unten, soweit der Text nicht „sinnentstellt“ wird.

Beispiel:

Stempeltext: • (1) BERLIN SW 61 • / a

Textinhalt bei Gelegenheitsstempel: 125 / JAHRE / HEINRICH VON STEPHAN * 7.1.1831

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Eingabefelder Beschreibung/Anmerkung

Wenn man in das Eingabefeld "Bemerkung" bei der Erfassung eines Stempels zusätzlich Schlagworte eingibt, kann man auch danach suchen und man bekommt nur die passenden Stempel angezeigt.

Sofern erforderlich, können nur in diesen beiden Feldern Zeichen hoch und tief gestellt werden.

Hat man konkrete Fragen, kann man diese hier gern eintragen. Bitte beachten: Schauen Sie in Ihren Stempelgruppen bei Ihren neu hochgeladenen Stempeln in die Eingabefelder "Beschreibung/Anmerkung“. Es kann sein, dass ein Redaktionsmitglied vor der Freischaltung eine Frage an Sie hat. Sie können dort dann auch gerne antworten. So sparen wir überflüssigen E-Mail-Verkehr.

Haben Sie bereits einen Stempel freigegeben und dieser ist für die Stempeldatenbank freigeschaltet worden, können Sie auch später noch Änderungen vornehmen, die wieder freigegeben und freigeschaltet werden müssen. Damit der Redakteur erkennen kann, was Sie verändert haben, schreiben Sie es in eines dieser Eingabefelder bitte kurz hinein.

Ebenso können in diesem Eingabefeld weitere Angaben, z.B. Katalog-Nummern, gemacht werden. Für die Veröffentlichung von Katalog-Nummern bedarf es jedoch der Genehmigung des Katalogherausgebers. Daher gilt:

Die Verwendung von Bochmann-Nummern wird im Einzelfall geduldet, nicht jedoch die systematische Verwendung in Datenbanken.

Herr Feuser hat freundlicherweise die Verwendung der Feuser-Nummern im Forum und auf den Philastempel-Seiten erlaubt. Siehe hierzu Philastempel.de - Forum - Die neuen Philastempel Seiten - Dokumentation und Auswertung - # 112 vom 27.07.2011. Wenn möglich, bitte immer hier im Feld 'Beschreibung' mit angeben (Feuser Nr. ...) und gerne auch nachträglich einfügen.

Die Verwendung der MICHEL-Nummerierung erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Schwaneberger Verlages, Unterschleißheim. Diesem stehen die ausschließlichen urheberrechtlichen Nutzungsrechte zu. Darüber hinaus ist die MICHEL-Nummerierung durch wettbewerbsrechtliche Vorschriften geschützt. Siehe auch Philaseiten.de - Kontakt/Impressum

Typenbezeichnungen aus dem Bahnpoststempelkatalog dürfen verwendet werden. Herr Dirk Stratmann, Mitautor des Bahnpoststempelkataloges, hat einer Verwendung des darin verwendeten Nummernsystems zugestimmt, wenn die Quelle genannt wird, z.B. „Nr., Typ und Verwendungszeit aus dem "Katalog der unter Deutscher Postverwaltung verwendeten Bahnpoststempel ... 2010" herausgegeben von der Arge Bahnpost e.V.“.

Beispiel für die Verwendung: Interne Stempel-Nummer 30336

☼TIPPS☼

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Interne Stempelnummer

Die Interne Stempelnummer ist ein sehr wichtiger Bestandteil der Datenbank. Sie ist das einzige ausschließliche Kriterium, das einem Stempel zugerechnet werden kann.

Über die Stempelnummer laufen die internen Vorgänge ab wie Erfassung durch den Stempelreporter, Kontrolle und Freischaltung durch den Stempelredakteur, Meldung übersehener Eingabefehler durch jedes Mitglied, erneute Kontrolle und Freischaltung durch den Stempelredakteur, alle Anzeigen und statistischen Auswertungen.

Bei Löschung von Stempeln wird die Stempelnummer wieder frei. Die Freigabe und Neuzuordnung erfolgt durch die Systemadministration.

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5 Suchen nach Stempeln

In Philastempel.de stehen als Suchfunktionen zur Verfügung:

Ort(snamensuche)
Kombisuche (Kombination von mehreren Suchkriterien)
Interne Stempelnummer
Neueste Stempel
Land
Stempelart
Stempelform
Stempelfarbe

Bis auf die Ortsnamen- und Kombisuche sowie die Suche "Neueste Stempel" sind alle anderen Suchfunktionen selbsterklärend und werden daher nicht weiter behandelt.

In den Suchfunktionen Ortssuche/Kombisuche/Interne Stempelnummer gibt es den Button (Schalter) „Zurücksetzen“, der die Maske wieder in den Grundzustand versetzt und verhindert, dass bei einer neuen Abfrage nicht gewünschte Elemente stehen bleiben.

Nur in den Suchfunktionen Ortssuche und Kombisuche-Ortsname finden Sie eine Optionsbox (ein/aus) „ohne automatische Wildcards“ und „Ähnliche Ortsnamen“.

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Wildcard

Der Begriff „Wildcard“ ist ein Fachausdruck aus dem Computer-Bereich und bezeichnet einen Platzhalter für andere Zeichen. Der Begriff leitet sich ab von dem englischen Wort Wildcard, einer Spielkarte im Poker. Ein anderer Begriff für Wildcard ist Joker, eine Spielkarte (aus wikipedia.de).

Die Optionsbox (ein/aus) Wildcard ist mit einem Erklärungsfragezeichen versehen („?“). Bei Anklicken erscheint ein Erklärungstext.

Für Philastempel.de gilt der Grundsatz: Bei den Suchfunktionen Ortssuche und Kombisuche-Ortsname ist die Suche mit Wildcard voreingestellt. D.h. bei Eingabe z.B. der Buchstabenfolge „burg“ werden alle Orte gefunden, die diese Buchstabenfolge enthalten. Setzt man in der Optionsbox (ja/nein) „ohne automatische Wildcards“ einen Haken, verhindert man die Suche mit Wildcards. Es wird nur „Burg“ gefunden.

Beispiel: Ist der Suchbegriff „baden“ wird ohne Haken z. B. Baden-Baden, Boxberg (Baden) oder Briefzentrum 65 (Wiesbaden, Mainz-Kastel) gefunden; setzt man den Haken wird nur „Baden“ gefunden.

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Ähnliche Ortsnamen

Philastempel.de verfügt über die Funktion Ähnliche Ortsnamen. Hier können verschiedene Ortsnamen des gleichen Ortes eingegeben werden, z.B. „Kassel“ und die frühere Bezeichnung „Cassel“.

Machen Sie bitte gerne reichlich Gebrauch von der Eingabe von ähnlichen Ortsnamen, die Ihnen bei der Bearbeitung auffallen. Die Eingabe ist frei für jeden Reporter.

Diese Suchfunktion wird aktiviert, wenn Sie die Optionsbox (ein/aus) „Ähnliche Ortsangaben“ anklicken und somit einen Haken setzen. Dadurch wird bei der Eingabe eines Ortes zugleich unter dem anderen Ortsnamen gesucht wird. Also eingegeben wird Köln, gefunden werden Köln und Cöln oder eingegeben wird Briefzentrum 25 und gefunden werden alle Stempel Briefzentrum 25 und Elmshorn.

Die Suchfunktionen „ohne automatische Wildcards“ und „Ähnliche Ortsnamen“ können miteinander kombiniert werden.

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Suchfunktion Ortssuche (Ortsname)

Bei Eingabe eines Suchbegriffes ohne das Setzen eines Hakens in den Optionsboxen (ein/aus) „ohne automatische Wildcards“ und „Ähnliche Ortsnamen“ sucht und listet das Programm alle Orte, die dem Suchbegriff teilweise oder vollständig entsprechen. Beispiel: „Frankfurt“ findet sowohl Frankfurt am Main als auch Frankfurt (Oder).

Bei Eingabe eines Suchbegriffes mit dem Setzen eines Hakens in den Optionsboxen (ein/aus) „ohne automatische Wildcards“ und „Ähnliche Ortsnamen“ sucht und listet das Programm alle Orte, die dem Suchbegriff entsprechen. Beispiel: Köln. Ergibt Köln und Cöln.

Weitere Kombinationen bitte selbst einmal ausprobieren. Insgesamt ist wichtig, den Ortsnamen korrekt und einheitlich einzugeben. Siehe hierzu auch Eingabefeld Ortsnamen.

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Suchfunktion Kombisuche

Die Kombisuche ist die mächtigste aller Suchfunktionen.

Auch in der Kombisuche finden Sie bei der Ortssuche die Optionsboxen (ein/aus) „ohne automatische Wildcards“ und „Ähnliche Ortsnamen“. Es gelten die bereits dargestellten Möglichkeiten.

Außerdem gibt es bei der Kombisuche die Optionsbox (ein/aus) „Nur eigenen Stempel“. Wenn Sie dort einen Haken setzen, werden Ihnen nur die Stempel Ihrer eigenen Stempelgruppen aufgelistet. Siehe hierzu auch Kapitel 6 „Tipps“.

Eine besondere Bedeutung kommt dem Suchfeld „Kombisuche-Volltextsuche“ zu. Eingaben in diesem Feld suchen den gesamten Datensatz nach gleichen Buchstabenfolgen ab. Gibt man dort z.B. den Stempeltext BOCHUM 7 / f / 44892 ein, erhält man den Stempel mit der Internen Stempelnummer 12035. Eine wirksame Funktion, um zu überprüfen, ob einzustellende Stempel bereits in der Datenbank vorhanden sind. Es können auch nur einzelne „Schlagwörter“ wie beispielsweise Kurhaus oder Textfolgen wie z.B. BERLIN W 8 eingegeben werden.

Eine Kombination aller Suchkriterien ist in dieser Suchfunktion möglich und sinnvoll.

Die Kombi-Suche bietet ferner die Möglichkeit, eine erfolgte Suchanfrage zu speichern und unter einem dann erzeugten Link später beliebig oft erneut aufzurufen.

Schritt 1

Schritt 2

Wie ersichtlich, kann man eine beliebige Suchabfrage einstellen, hier: Ortsname Hamburg, Stempeldatum Jahr 2000. Die Suche ergibt Stempel, die diesen Kriterien entsprechen (Schritt 1). Nach Abschluss der Suche wird durch Anklicken des Buttons „Ergebnislink“ ein Link erzeugt (Schritt 2). Wenn gewünscht, kopiert man den angezeigten Link z.B. in einen Forumbeitrag und alle interessierten Leser erhalten bei Anklicken des Links http://www.philastempel.de/stempel/suchen/ablage/20 dann auch das Suchergebnis.

Druckversion

Wenn Sie sich einen Ausdruck eines oder mehrerer Datensätze machen wollen, die Sie über die Kombisuche gefunden haben, klicken Sie den Button Druckversion an.

☼TIPPS☼

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Suche nach neuesten Stempeln

Die Startseite von Philastempel.de zeigt automatisch die Suchfunktionen.

Wer sich die neuesten Stempel ansehen möchte, kann in der Tableiste den Button „Neueste Stempel“ anklicken.

Es werden dann automatisiert die Stempel mit dem letzten Freischaltungsdatum (ob nach Neueinstellung oder nach Änderung) auf Seite 1 angezeigt. Will man weiter zurückgehen, können die angezeigten Seiten angeklickt werden.

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6 Tipps

(zu Einzelhinweise für die Erfassungsmasken/Grundsätze)

Maschinell aufgedruckte Stempel (z.B. Ersttagsblätter (ETB) der Deutschen Post, amtliche Bogenentwertung der DDR) sind unter „Maschinenstempel - Betriebsart Aufdruck“ einzuordnen.

Einzelne Stempelköpfe ("Vollstempel"), die keine eindeutigen Handstempel sind, sind für den Maschinenstempelsammler in dem Augenblick nur Makulatur, wenn Sie nicht den kompletten Abschlag des Maschinenstempels dokumentieren können. Diese Stempelköpfe sind für die Datenbank völlig nutzlos, wenn man nicht erkennen kann, ob Werbung oder Entwerter daneben waren, wenn Werbung, welche Werbung, wenn Entwerter, welche Entwerterform und zuletzt noch die Frage in welcher Betriebsart gearbeitet wurde.

Wenn ein Maschinenstempel mit Klischee zwar nachweist, dass ein als Handstempel eingestellter Datensatz falsch ist, aber Stempelkopf und Klischee nicht „datenbankwürdig“ sind, bitte eine E-Mail mit Anlage an einen Redakteur schicken. Dieser wird den Fehler dann korrigieren.

Es gilt daher die Richtlinie, dass ein Stempelabschlag, der als unvollständiger Maschinenstempel identifiziert worden ist, nicht für die Datenbank geeignet ist.

Das Einstellen von Stempeln wird in einigen Eingabefeldern durch „Drop-Down-Menüs (Auswahlmenüs)“ unterstützt oder ist nur so überhaupt möglich (z.B. Land, Stempelart, Stempelform usw.). Gerade bei den Eingabefeldern „Land“ und „Stempelform“ haben sich eine Vielzahl von verschiedenen Möglichkeiten entwickelt, die ein Scrollen mit der Maus recht mühsam machen.

Einfacher geht die Auswahl per Tastatur:
Drücken sie die Taste „Pos1“, um an den Anfang, die Taste „Ende“, um an das Ende des Auswahlmenüs zu gelangen. Oder eine Buchstabentaste und Sie erhalten den ersten Begriff der mit diesem Buchstaben beginnt.

Beispiel Eingabefeld „Land“:
Sie haben gerade einen Stempel des Landes „Zypern“ eingegeben und möchten jetzt einen Stempel des Landes „Deutschland“ eingeben? Drücken Sie den Buchstaben „d“ . Es erscheint „Dänemark“ und direkt darunter „Deutschland“.

Eingabefeld „Stempelformen“:
Sie wollen einen „Kreisstempel mit Stegsegment oben“ eingeben? Hier wird der Buchstabe „k“ kaum helfen. Drücken Sie doch einmal auf den Buchstaben „m“. Es erscheint der „Matrixstempel“ und etwas darüber finden Sie den „Kreisstempel mit Stegsegment oben“. Zugegeben: Hier muss man ein wenig experimentieren und braucht ein wenig Erfahrung.

zurück - Einzelhinweise für die Erfassungsmasken/Grundsätze

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(zu: Suchfunktion Kombisuche)

Verwenden Sie eindeutige Suchkriterien und fügen Sie bei Bedarf nach und nach mehr hinzu. Man kann zuerst nach dem Stempeltext oder dem Ort suchen, wenn bestimmte Stempel gesucht werden. Danach können Stempeltyp, Stempelart, Verwendungsform und Fabrikat ergänzt werden. Meist grenzen 1-2 Suchwörter im Volltext das Ergebnis aber schon ausreichend ein. Ein praktisches Beispiel finden Sie hier.

Es gibt die Funktion (Tableiste) Einstellungen - Ich möchte nur meine eigenen Stempel sehen.

Wenn Sie dort die Optionsbox (ein/aus) anhaken, finden Sie in allen wesentlichen Suchfunktionen nur Ihre eigenen Stempel und können diese für Ihre eigenen Zwecke verwenden. Nicht vergessen, das Häkchen zu entfernen, wenn Sie wieder in allen Stempeln suchen wollen!

zurück - Suchfunktion Kombisuche

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(zu: Den ersten Stempel erfassen (Kurzform))

TIPP 1

Bei der Stempeleingabe kann es sinnvoll sein mehrere Fenster oder Tabs zu öffnen, so kann man schneller zwischen verschiedenen Bereichen wechseln und z. B. aus der Suche oder ASCII-Tabelle Texte vergleichen oder kopieren.

Gelegentlich einmal zwischenspeichern. Das beugt Datenverlusten vor. Auch muss man erfasste Stempel nicht sofort freigeben, sondern kann immer noch einmal auf „Ändern“ klicken.

TIPP 2

Wenn Sie bei der Beschreibung eines Stempelabschlages ein paar Schritte sparen wollen, klicken Sie nach dem Hochladen eines Stempels auf die für diesen Stempel vergebene Nummer und gelangen so automatisch in die Eingabemaske für die Beschreibung.

Hier also einfach auf die blaue Stempel-Nummer 041430 klicken und schon öffnet sich die Eingabemaske.

zurück - Den ersten Stempel erfassen (Kurzform)

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(zu: Eingabefeld Format (Stempelgröße))

Bei der Messung von Stempeln bewährt sich ein „Geodreieck“, das wohl jeder noch aus seiner Schulzeit kennt und vielleicht noch irgendwo im Hause oder bei seinen Kindern hat. Sonst immer noch erhältlich als Zeichenbedarf.

zurück - Format (Stempelgröße)

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(zu Wie Sie Philastempel.de nutzen können und Eingabefelder Beschreibung/Hinweise")

Wenn Sie mit einem Link auf einen anderen Stempel von Philastempel.de hinweisen wollen, ist folgende Schreibweise anzuwenden:

http://philastempel.de/stempel/zeigen/12345

Veränderbar ist die Stempelnummer 12345, wobei führende Nullen weggelassen werden können.

zurück - Wie Sie Philastempel.de nutzen können

zurück - Eingabefelder Beschreibung/Hinweise

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7 Hinweise zur Aufnahme von modernen Privatpost (PP)-Stempeln

Stempel im Sinne der umfassenden Definition von Bochmann

Poststempel … für alle nur möglichen postalischen Zwecke …[insbesondere]:
- Nachweis des Aufgabeortes und der Aufgabezeit (z.B. Tagesstempel),
- Nachweis des Ankunftortes und der Ankunftszeit (z.B. Ankunftsstempel),
- Nachweis der Entwertung von Postmarken (z.B. Killer),
- Nachweis der Freimachung (z.B. Postfreistempel, AFS),
- Nachweis der ganz oder teilweise fehlenden Freimachung (z.B. Nachgebühr),
- Nachweis der besonderen Beförderungsart (z.B. Bahnpoststempel),
- Nachweis der besonderen postalischen Behandlung,
- Nachweis der Postüberwachung.

von modernen Privatpostdienstleistern (in Deutschland also offiziell ab 1998) können in die Stempeldatenbank aufgenommen werden. Zur Abgrenzung der Vielfalt – was gehört in die Stempeldatenbank und was sollte nicht aufgenommen werden – nachfolgend einige Hinweise.

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7.1 Was sind "Privatpost"-Stempel?

Erst ab dem Ende des letzten Jahrhunderts (in Deutschland ab 1998) wurde in den Ländern der Europäischen Union (in geringerem Umfang in der Schweiz) das Briefbeförderungs-Monopol schrittweise abgeschafft bzw. soll abgeschafft werden und es wurden privaten Unternehmungen Genehmigungen zur Briefbeförderung erteilt.

Diese "neuen" Postgesellschaften verstehen wir allgemein als "Privatpost-Gesellschaften" - im Unterschied zu den ehemals - oder immer noch, je nach nationaler Gesetzeslage - staatlichen Postgesellschaften.

Wenn solche Privatpost-Gesellschaften Briefe oder sonstiges Postgut im eigenen Tätigkeitsbereich sammeln, sortieren, befördern und zustellen bzw. von weiteren Privatpost-Gesellschaften zustellen lassen, bringen sie geradeso wie die staatlichen Postgesellschaften Stempel und Aufkleber (Label) auf den beförderten Poststücken auf.

Diese Stempel - und nur diese! - wollen wir in der Stempeldatenbank unter dem Sammelbegriff "Privatpost-Stempel" dokumentieren.

Das heißt konkret für die Verhältnisse in Deutschland: Absenderfreistempel, die etwa eine Privatpost-Gesellschaft auf einem Poststück anbringt, um dieses dann in den Kreislauf der Deutschen Post AG einzuspeisen und von dieser zustellen zu lassen - alle sog. "Konsolidierer" tun dies - sind KEINE "Privatpost-Stempel".

Bei ausländischen Gesellschaften ist sinngemäß zu verfahren.

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7.2 „Stempelartige“ Stempel und Entwerter/Killer

Was wie ein „Stempel/Entwerter/Killer“ aussieht und der Entwertung von Privatpostmarken dient, soll aufgenommen werden (Bild 1-3).

Bei Privatposten wird aber durchaus häufig ein und dasselbe Gerät eingesetzt, um Privatpostmarken zu entwerten oder bei bar oder auf irgendeine Weise per Abrechnung freigemachten Poststücken mit identischem „Stempelbild“ als „Privat-Postfreistempel“ die Freimachung zu dokumentieren (Bild 4).

Daher sind maschinell erzeugte PP-Stempelabdrucke grundsätzlich vom Verwendungszweck her wie folgt den Stempeltyp-Rubriken zuzuweisen:

Bei Verwendung wie in Bild 3 zu „Maschinen/Handroll/Duplexstempel“
Bei Verwendung wie in Bild 4 zu „Post-/Absenderfreistempel“

Anmerkung:
Absenderfreistempel im klassischen Sinn (also Stempelabschläge von Maschinen, die bei und von einem Kunden betrieben werden) sind im PP-Sektor bisher sehr selten, wohl aber massenhaft kundenspezifische Werbezusätze bei Postfreistempeln bei Privatpostgesellschaften.

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7.3 Stempel mit Nachweis von Aufgabeort und -datum

Stempel, die Aufgabeort und -datum ausweisen, sind bei den häufig regional beschränkt tätigen Privatposten eher selten. Analog zum Verfahren mit der Sammlung, Entwertung und Sortierung in den Briefzentren der Post AG wird auch bei Privatposten im Regelfall zu einem Bearbeitungszentrum hin gesammelt, dort entwertet oder freigestempelt (oder belabelt) und sortiert. Daher ist die Mindestvoraussetzung zur Aufnahme eines „Stempels“ in die Stempeldatenbank die Klarschrift-Lesbarkeit von Datum und PP-Dienstleister (Name oder Firmensignet) - Bild 5 und 6.

Selbst sehr ungewohnt aussehende „Stempel“ bzw. Tintenstrahl- oder Nadeldrucke sollen, wenn sie die o.g. Mindestvoraussetzung „Datum und Ort oder Firmenname/-signet“ erfüllen, aufgenommen werden (Bild 7 und 8).

Nicht aufzunehmen sind solche Abdrucke, die entweder nur aus einem Balken- oder Matrixcode ohne die vorgenannten Informationen in Klarschrift bestehen oder alphanumerische Informationszeilen, die ohne Beiziehung zugehöriger Entschlüsselungslisten nicht verständlich sind. Beispiel hierfür ist Bild 9. Hier ist zwar die Information zum PP-Dienstleister „irgendwie“ enthalten, bleibt aber ohne die richtige Entschlüsselungsliste unverständlich.

Entsprechendes gilt sinngemäß für Aufdrucke, die beispielsweise nur eine 2D-Matrix oder einen Balkencode umfassen sowie allenfalls noch einen alphanumerischen Code vergleichbar demjenigen aus Bild 9, aber ohne Klarschrift-Angabe des PP-Dienstleisters.

Hinweis:
Wer sich an dieser Eingrenzung stört und wer sie für eine Verhinderung möglicher künftiger philatelistischer Recherche hält, der möge bitte bedenken, dass beispielsweise die mannigfaltigen Strich- und Balkencodes, die die Bundespost und später die Post AG vorderseitig auf Sendungen aufdruckte zwecks maschineller Sortierung nach Bestimmungsorten völlig zurecht auch nicht in die Stempeldatenbank aufgenommen werden, obwohl diese doch ersichtlich „für alle nur möglichen postalischen Zwecke“ aufgedruckt wurde.

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7.4 (Maschinen-)Stempel als Durchgangs- und Ankunftsstempel

Sammler klassischer Belege aus der Zeit der Länderpost bzw. vor Gründung des Weltpostvereins werden, wenn sie sich denn in die moderne Privatpostszene unserer Tage verirren sollten, sich sonderbar heimisch fühlen: (fast) jeder etwas weiter gereiste Brief ist vorder- und rückseitig geziert mit allerlei „Stempeln“ (wenn auch in der Regel als Tintenstrahl-Druck oder Thermodruck-Label), welche Übergabe an andere Post“-verwaltungen“ dokumentieren bzw. die Übernahme des Briefes zur Bestellung im eigenen Zustellbereich. Als illustratives Beispiel hier ein Beleg (Bild 10):

Auch hier sind grundsätzlich keine „Durchgangs-/Transitstempel“ und keine „Ankunfts-/Bestellstempel“ aufzunehmen, die nur aus Alphanumerik-Rätseln bestehen, wie in Bild 11 und 12:

Auch bei Grenzfällen wie in Bild 13 sind solche Stempel nicht aufzunehmen.

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7.5 Label

Wie schon im Bild 10 gezeigt, erfreuen sich in den vergangenen Jahren Thermodruck-Label für alle Fälle und fast jeden Verwendungszweck bei den Privatposten großer Beliebtheit. Offenbar werden aber heute häufiger Tintenstrahl-Aufdrucke mit irgendwelchen Barcodes vorgezogen, möglicherweise aus Kosten- oder technisch bedingten Gründen.

Label wie sie im nachfolgenden Bild 14 beispielhaft gezeigt werden, sollen in die Stempeldatenbank aufgenommen werden, denn

- sie dokumentieren (privat-)postalische Zwecke: Annahme zur Beförderung, Weiterleitung, Annahme zur Zustellung ...
- sie entsprechen in der Regel ziemlich gut bezüglich Informationsgehalt und Lesbarkeit den bekannten Filiallabeln der Post AG. Und die sind ja auch "stempeldatenbank-würdig".
- wegen der mangelhaften Dauerbeständigkeit der zumeist verwendeten Thermodrucks – in der Regel verblasst der Druck selbst unter Lichtabschluss nach wenigen Jahren, manchmal werden aber auch die kompletten Label schwarz – sollten diese Label irgendwo rechtzeitig und dauerhafter als die Originale dokumentiert werden.

Wie es bei den Post AG Filiallabeln schon gehandhabt wird, sind diese Label unter dem Stempeltyp „Post/Absenderfreistempel“ zu erfassen.

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7.6 Sonstige Freimachungsvermerke – auch bei Privatposten

Genauso wie bei der Post AG oder allen möglichen ausländischen Postgesellschaften gehören sie – genauso wie jene der etablierten Postgesellschaften – in die Stempeldatenbank hinein. Genau wie bei den „sonstigen Freimachungsvermerken“ der Deutsche Post AG fehlt auch hier die Dokumentation eines Datums oder eines Ortes.

Bei diesen Freimachungsvermerken ist der Anspruch an den dokumentarischen Aussagewert deutlich zurückzunehmen, denn viel Information ist diesen „Stempeln“ auch bei den (ehemals) staatlichen Postanstalten nicht zu entnehmen.

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7.7 Eingabehinweise für die Stempeldatenbank

Die besondere Kennzeichnung für alle Privatpost-Stempel durch die Eingabe „Privatpost“ in einem drop-down-Menü ist eingerichtet (siehe Eingabefeld „Suchwort").

Bei allen Privatpost-Stempeln ist, wenn möglich, die verwendende Firma im Feld „Bemerkungen“ einzugeben.

Bei Tintenstrahl-Druck oder auch bei einem Maschinenstempel von Privatpost-Stempeln ist als „Stempelkopf“ immer der Teil oder Abschnitt anzusehen, der das Tagesdatum ausweist.

Für die Einordnung beispielsweise von Tintenstrahl-Drucken in die Stempeltypen „Maschinen- / Handroll- / Duplexstempel“ oder „Post- / Absenderfreistempel“ sollte die Funktion auf dem betreffenden Beleg ausschlaggebend sein: wird eine Privatpostmarke entwertet, ist es ein „Maschinenstempel“; wird die entgeltliche Beförderung dokumentiert, ist es ein „Postfreistempel“; wird die Übernahme von einer anderen Postfirma zur Zustellung dokumentiert, ist es ein „Maschinenstempel“.

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